Segeberger See Marathon (23.09.2018)

Blick auf den Segeberger See

Blick auf eine Schautafel am See. Die Läufer liefen im Uhrzeigersinn um den See. Zuerst also immer direkt am See auf einem recht flachen Teilstück, dann führt der Streckenverlauf ab der nördlichen Badestelle etwas vom See weg und es wird recht anspruchsvoll. Nach dem Durchlaufen der Ortschaft Stipsdorf wird wieder direkt am See gelaufen.

das fast komplette Teilnehmerfeld (es fehlt Rosemarie), der insgesamt 23 Starter

Martina, Jeanine, Hans-Jürgen und Rosemarie

Rita, Thomas und Dieter

Ulrich kämpft sich die schwerste Steigung der Strecke hoch

Karsten durchläuft einen kleinen Tunnel

Katrin und Matthias im hügeligen Gelände

Alois und Frank laufen vor Jens und einem Nichtmarathonteilnehmer

in Bad Segeberg aufgewachsen: Klaus

einfach schön der Uferbereich vom Segeberger See

Am 23.09.2018 wurde um 9 Uhr der 1. Segeberger See Marathon gestartet. Bad Segeberg, bekannt hauptsächlich durch die in der Kalkbergarena jährlich stattfindenden Karl May Festspiele, hat ca. 17500 Einwohner und ist die Kreisstadt des Kreis Segeberg (Schleswig-Holstein). Der Segeberger See hat eine Länge von ca. 2,6 km und eine Breite von ca. 1,3 km, die maximale Wassertiefe liegt bei 12 Meter. Um den See zu umrunden, benötigt man laut Messradmessung genau 7,434 km. Bei sechs Runden ist die 42,195 km lange Marathondistanz also um ca. 2,4 km überlaufen.


Segeberger See Organisator Quentsch hatte in den neunziger Jahren insgesamt fünf Mal an Volksläufen um den Segeberger See teilgenommen. Diese Läufe wurden damals in der Woche abends von der Bundeswehr und einer Krankenkasse ausgerichtet. Durch die Teilnahme von zahlreichen Soldaten sprach die Presse von Teilnehmerzahlen von jeweils 500 bis 750 Aktiven. Da der Lauf damals etwas entfernt vom See gestartet wurde, dürfte die Streckenlänge bei ca. 7,7 km gelegen haben. Dem Quentsch gelangen bei diesen fünf Läufen immer Zeiten unter 30 Minuten, womit er beim Zieleinlauf jeweils Platzierungen unter den ersten 15 Finishern erreichte. Heutzutage würde er wohl gute sieben Minuten länger für eine Runde um den See benötigen.


Die Idee von einem Marathonlauf um den Segeberger See hatte der Quentsch schon seit einigen Jahren, doch erst Anfang 2018 wurde das Thema wirklich konkret aufgegriffen. Nach einer lockeren Umwanderung des Sees folgte ein paar Wochen später die genaue Vermessung der Laufstrecke mit dem Messrad. Der Termin wurde danach zuerst mit 100 MC Läufer Klaus Bangert aus Bargfeld-Stegen abgestimmt, denn der wuchs in Bad Segeberg auf und sein im November 2017 verstorbener Vater, war der letzte Ehrenbürger von Bad Segeberg.


Insgesamt gingen 32 Anmeldungen für diesen Lauf ein, für den nur auf der 100 MC Homepage Werbung gemacht wurde. Am 23.09.2018 fanden sich nach einigen Absagen noch 23 Aktive am Segeberger See ein, von denen nur eine Läuferin nicht die vollen 44,6 Kilometer in ihre Statistik bringen wollte. Für 8 Euro Startgebühr gab es nach dem Lauf eine Soforturkunde und die Ergebnisliste wenige Stunden nach dem Lauf per E-Mail. Die komplette Eigenverpflegung musste jeder Teilnehmer selber mitbringen. Das Rundenprotokoll und das Schreiben der Soforturkunden übernahm kleiner Quentsch Sohn Lasse. Durch anhaltende Fußprobleme verzichtete der alte Quentsch auf eine persönliche Teilnahme an diesen Lauf und umwanderte stattdessen mit seinem Fotoapparat zweimal den See (15 km) gegen die Laufrichtung der Aktiven und schoss zahlreiche Fotos.


Nach dem Start setzte sich Ulrich Niehuß an die Spitze des Läuferfeldes und vergrößerte seinen Vorsprung während des Laufes kontinuierlich auf über 25 Minuten. Nach 3:43:18 Stunden überlief er die Ziellinie als Erster und konnte somit drei Wochen nach seinem Zweispurbetontrassenmarathonsieg in Heidmoor (3:33:57 Std.) erneut ein Rennen für sich entscheiden. Wobei seine Leistung in Segeberg sicherlich erheblich höher einzustufen ist, denn der Lauf ist doch recht anspruchsvoll und 2,4 km länger als der extrem flache Lauf auf der Zweispurbetontrasse in Heidmoor. Der Frauensieg ging völlig ungefährdet an Katrin Grieger mit einer Zeit von 4:17:44 Stunden. Das Wetter spielte übrigens bei diesem Lauf auch mit. Mit einer Temperatur knapp im zweistelligem Bereich und kaum Wind konnten Helfer und Aktive sehr zufrieden sein. Dietrich Eberle beendete mit seinem Zieleinlauf nach 7:13:36 Stunden diesen kleinen Laufevent, kurz danach nahm der Wind zu und es fing leicht an zu regnen, aber da saßen wohl alle schon im Auto Richtung Heimat.


Fazit:
Die Marathonläufer äußerten sich sehr positiv über die naturschöne Laufrunde um den Segeberger See. Viele Spaziergänger stellten interessierte Fragen zu dem Lauf. Auch viele Läufer, die nichts mit dem Marathon zu tun hatten und nur mal den See im Training umrundeten, wären gerne mitgelaufen, hätten sie doch nur von dem Lauf im Vorwege etwas erfahren… doch die Infos standen eben nur auf der Homepage vom 100 Marathon Club!

Ergebnisse 44,6 km Lauf:

3:43:18 Std. = Ulrich Niehuß
4:09:05 Std. = Sven Peemöller
4:15:30 Std. = Karsten August
4:17:44 Std. = Katrin Grieger (1. Frau)
4:17:44 Std. = Matthias Grieger
4:29:10 Std. = Wolfgang Gröning
4:49:35 Std. = Klaus Bangert
4:56:53 Std. = Jens-Peter Wrage
5:04:29 Std. = Alois Pielok
5:04:29 Std. = Fran Zimmermann
5:04:29 Std. = Jens Hunhold
5:06:58 Std. = Torsten Schacht
5:12:26 Std. = Doris Hinz (2. Frau)
5:24:16 Std. = Wojciech Piotr Mehl
5:51:25 Std. = H.-J. Hetzel
6:11:15 Std. = Rosemarie von Kocemba (3. Frau)
6:33:17 Std. = Martina Ramthun (4. Frau)
6:33:17 Std. = Jeanine Hildebrand (4. Frau)
7:12:07 Std. = Rita Brämer (6. Frau)
7:12:07 Std. = Dieter Merker
7:12:07 Std. = Thomas Radzuweit
7:13:36 Std. = Dietrich Eberle


Beim Anklicken eines Bildes kann man sich mit der linken Maustaste durch die kompletten hinterlegten Fotos zu diesem Bericht klicken!

weitere Fotos von Teilnehmer Hans-Jürgen gibt es unter diesem Link:
2018-09-23 1. Segeberger-Marathon

Die nächsten geplanten Quentsch Läufe (Infos siehe Veranstaltungen):
03.10.2018 = Quickborner Himmelmoor Marathon
02.12.2018 = Kaltenkirchener Advent Marathon

AF (Quentsch) / Event Nr. 61