Laufen ohne Matsch ist Quatsch

Die Damen und Herren vom 100 Marathon Club

Der Rolf (rechts) vor seinem 250. Marathon/Ultra. Ob er da wohl aufgeregt ist?

Rücken an Rücken!

Finaler Anstieg zum Schloss Marienburg

Laufen ohne Matsch ist Quatsch!!!

Rechts: "Der Chef"!

Zwei Burgfräulein?!

 

Heiner und sein Team vom VfL Adensen-Hallerburg hatten wieder geladen – und alle sind gekommen! Na ja, nicht alle, aber sehr sehr viele! 200 Marathon-Finisher, dazu Staffeln, Halbmarathon, Walker und Wanderer! Insgesamt um die 500 Teilnehmer, davon allein ca. 20 vom 100 Marathon Club! Damit ist Heiner wohl das Clubmitglied, dass das teilnehmerstärkste Laufevent organisiert! Und zwar nicht irgendwie, sondern TOP!!!

 

Aber langsam und von vorne.

Adensen ist ein Ortsteil der Gemeinde Nordstemmen und liegt im Westen des Landkreises Hildesheim in Niedersachsen. Das Dorf hat rund 900 Einwohner und ist somit einer der kleineren Gemeindeteile der Gemeinde Nordstemmen. Nördlich an Adensen grenzt gleich die Landeshauptstadt Hannover. Das Messegelände in Laatzen scheint zum Greifen nahe. Idyllisch gelegen, in der Hildesheimer Börde, die durchzogen von kleinen, bewaldeten Hügeln ist. Diese beiden Landschaftstypen prägen auch die Strecke des Marathons.

 

Start, Ziel, Umkleiden, Verpflegung, Gepäckaufbewahrung und Rennleitung befinden sich am Sportzentrum, welches aus Sporthalle und Fußballplatz besteht. Dort ist auch der Veranstaltende VfL Adensen-Hallerburg e.V von 1949 mit seinen Sparten Fußball, Gymnastik und Wandern beheimatet. 1.Vorsitzender und Verantwortlicher für den Marathon ist Heiner Schütte.

 

Die Marathonstrecke hat die Form einer Acht und muss insgesamt zwei mal durchlaufen werden. Erst verläuft sie leicht ansteigend, an Feldern vorbei, dann überquert man die Bundesstraße 3. Von dort geht es steiler auf den Marienberg. Am Hang laufen wir in einen lichten Laubwald. Der Weg wird zum Singletrail incl. vieler Wurzeln. Nach ein paar Minuten wird der Weg dann breiter aber durch den Regen der letzten Tage auch schmierig und glatt. Eine Teilnehmerin vor mir ist gestürzt, wird aber schon von zwei anderen Läufern umsorgt und zum nächsten VP zurück begleitet. Ich kann nur noch Hilfe mit dem Mobiltelefon anbieten, welches ich, wegen der zu machenden Fotos, dabei habe. Danach in Tippelschritten weiter und gaaanz langsam und vorsichtig. Nach einem kurzen Stück auf einem Radweg an einer Landstraße, kommt der finale Anstieg zum Schloss Marienburg; Serpentinen, steil und laubbedeckt.

 

Oben angekommen geht es erst unter der Schlossbrücke her, dann über die Schlossbrücke drüber, bevor wir durch einen Wehrgang auf den Schlosshof kommen. Dort begrüßt uns ein Dudelsackspieler mit schottischen Klängen. Ein Verpflegungsstand ist dort auch positioniert.

 

Das Schloss Marienburg ist eine Schlossanlage, die König Georg V. Von Hannover von 1858 bis 1869 als Sommerresidenz, Jagdschloss und späteren Witwensitz erbauen ließ. Es war ein Geschenk an seine Ehefrau, Königin Marie, zu ihrem 39. Geburtstag. Die Schlossanlage wurde durch den Architekten C.W. Hase im deutschen neugotischen Stil errichtet.

 

Durch den Lieferanteneingang geht’s dann wieder raus in den Wald. Wieder lichter Laubwald, aber diesmal bergab. Dann ein absoluter Höhepunkt des Rennens. Richtig gute und richtig laute Musik – Rock, Alternativ, Heavy, Punk! Großartig! Danke! Die Jungs dort wirken auch als Kontrollstelle und markieren die Startnummer; in der ersten runde blau, in der zweiten rot. Nach wenigen weiteren Kilometern kommen wir dann wieder an das Sportzentrum von Adensen. Von dort geht es auf die zweite und pottebene Hälfte der Acht. Dort geht es abwechseln durch abgeerntete Zuckerrübenfelder und kleine Wälder. Ein Höhepunkt hier, ist der an einem Wohnmobil aufgebaute Verpflegungsstand, welcher unter anderem Spezialitäten der Flensburger Privatbrauerei Emil Petersen anbietet; daneben auch, für mich den ersten Lebkuchen der Saison. Von dort sind es dann noch etwa fünf Kilometer bis wieder ins Zentrum der Acht! Die beschriebene Strecke ist zweimal zu durchlaufen. Die Zeit wird elektronisch per Chip gemessen.

 

Im Ziel erwartet einen alles, was das Läuferherz begehrt. Ein Zielsprecher, -moderator, -DJ, Umkleidekabinen, warme Duschen, Getränke mit und ohne Alkohol, Bratwürste, Pommes, Salate – auch Vegetarisch und Vegan, sowie viele nette Menschen. Clubmitglieder hatten einen Gutschein für ein Getränk und ein Essen  bei ihren Startunterlagen.
Jeder Finisher bekam eine außergewöhnliche Medaille und konnte sich seine Urkunde vor Ort ausdrucken lassen.


Alles in Allem ein toller, erstklassiger Lauf!!! Top professionell und dazu liebevoll familiär organisiert.
Ein riesiges DANKESCHÖN an alle Helfer und Unterstützer. Heiner, da hast du ein tolles engagiertes Team. Aber auch dir Heiner, gebührt ein dickes DANKE!!! Chapeau, wenn man eine solche Veranstaltung als Ehrenamtlicher mit anderen Ehrenamtlichen auf die Beine stellt!

 

Dann hatten wir drei Jubiläen:

Sylvia Frühauf: 500 M/U

Christian Pflügler: 250 M/U

Rolf Graubner: 250 M/U

Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung!!!

 

 



Es folgen noch einige statistische Informationen:


Name des Laufs: 5. Schloss Marienburg Marathon
Datum: 25.11.2017
Streckenlänge: 42.2 Kilometer
198 Finisher (Marathon)
Schnellster Mann: Raoul Jankowski in 02:49:32
Schnellste Frau: Sabrina Jaeger in 03:22:01
Letzter Finisher nach 06:25:13 im Ziel
Frauenquote: 21,7%
0,5%  der Läufer in sub 03:00
7,1% der Läufer in sub 03:30
16,7 der Läufer in sub 04:00

 

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Es grüßt euch ganz herzlich,

der Stulle