Kiel Marathon (23.02.2019)

zum 25. Mal fand der Kiel Marathon statt. 13 Mal war der Quentsch mit von der Partie

das Feld der 42,195 km Läufer kommt

die Läufer auf der Promenade passieren ein Schiff der Küstenwache

sicherlich ein ausländischer Spion, der sich als Angler getarnt hat, um die hochwertigen Schiffe der Marine auszuspionieren

Laufstrecke am Ufer der Kieler Förde

noch ein Blick in den Kieler Hafen

Fische sind nicht nur in der Kieler Förde

Reinhard (Mitte) und der Quentsch (rechts) zusammen mit einem 21,1 km Läufer

ein seltenes Bild bei diesem Lauf: Klaus liegt ein Stück vor dem Quentsch

das Schiff fährt nach Oslo

welche Medaille nehme ich bloß?

nach 4:37:31 Stunden ist Regine im Ziel

Medaille und Startnummer von Marathon Nr. 277

Zum 25. Mal wurde der Kiel Marathon in der Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein ausgetragen. Zum 13. Mal stand der Quentsch an der Startlinie, in diesem Jahr am 23.02.2019. Seinen ersten Kiel Marathon absolvierte der Quentsch im Jahr 1998 und er erreichte damals mit 2:51:58 Stunden auf Platz 9 als zweitschnellster Teilnehmer aus Deutschland die Ziellinie. Allerdings lag der Veranstalter damals um ca. 1,2 Kilometer mit seiner Vermessung daneben. Auch in den Folgejahren gab es immer wieder einige peinliche Pannen des Veranstalters. So gab es z.B. bei einem zeitgleichen Start von Halbmarathon und Marathon mit 100 Meter voneinander getrennten Startblöcken einen völlig chaotischen Start, bei dem sich die Marathonläufer durch die Zuschauer „schlagen“ mussten, da sich die hinteren Halbmarathonläufer natürlich noch nicht in Bewegung gesetzt hatten. Das Ausschenken von „Coca Cola Light“ an die Teilnehmer und ein nicht durchdachtes Parkplatzsystem sind ebenfalls bei vergangenen Kieler Marathonevents im Gedächtnis geblieben. Seit einigen Jahren gibt es aber nun eigentlich nichts mehr zu meckern und so nimmt man auch die etwas langweile Strecke (4x an der Förde hoch und runter) in Kauf.


Das Startgeld betrug für den Marathon 28 Euro und wurde ca. zwei  Wochen vor dem Start auf 31 Euro erhöht. Die Anmeldung lief über das System „Davengo“ und wer so blöd wie der Quentsch war und Vorname und Nachnahme bei der Online Eingabe verwechselte, der konnte dies am Veranstaltungstag ohne Probleme ändern lassen. Für 5 Euro konnte sich der Aktive auch noch von der eigentlich gewählten Distanz ummelden. Die Meldeliste wurde bei jeweils 800 Anmeldungen für den 10 und 21,1 km Lauf geschlossen. Auch 350 Marathonläufer sorgten mit ihrer Meldung für eine vorzeitige Schließung der Meldeliste. Nur bei den 10 km Walkern wurden anscheinend die 100 Anmeldungen nicht erreicht. Wobei man ganz klar sagen muss, dass Nordic Walker mit ihren Stöckern bei so einer Massenveranstaltung wirklich nichts zu suchen haben. So gab es bei dem recht schmalen ca. 2 km Wendepunktabschnitt Probleme die Nordic Walker, die 20 Minuten vor den Marathonläufern gestartet waren, verletzungsfrei zu überholen. Gegen normale Walker spricht dagegen natürlich überhaupt nichts.


Das Wetter in Kiel war sehr läuferfreundlich. Beim Start um 10:20 Uhr zeigte das Thermometer 1 Grad und stieg bei überwiegend strahlendem Sonnenschein auf 4-6 Grad an. Der in Kiel besonders gefürchtete Wind kam diesmal aus Süden mit einer Geschwindigkeit von 10 bis 14 Stundenkilometern und traf damit die Läufer immer auf dem 5 km langen Rückweg. Mit dem Wind konnte man aber diesmal recht gut leben.


Der Quentsch war zusammen mit seiner Frau, die diesmal für die Bilder zuständig war, und 100 MC Mitglied Regine Dörnte nach Kiel gefahren. Seine 100 MC Trainingspartnerin Sabine Kühl lief am identischen Tag in Bad Bramstedt einen „Konkurrenzmarathon“ von Orgateam Rita Brämer/Dieter Merker. Sabine wäre auch sehr gerne in Kiel gestartet, doch das Zeitlimit von maximal 5,5 Stunden Laufzeit schreckte sie ab. Leider gibt es immer mehr Marathonveranstaltungen, die eine maximale Laufzeit von 5,5 Stunden in ihrer Ausschreibung stehen haben.


Trotz seiner Fußprobleme hatte es der Quentsch in den ersten 8 Wochen des Jahres im Schnitt auf genau zwei Laufeinheiten pro Woche gebracht (Statistik ist alles) und so war sein persönliches Ziel vor dem Start klar. Regine Dörnte (5:04 Std.) hatte den Quentsch (5:25 Std.) bei ihrem letzten Aufeinandertreffen am 31.10.2018 in Langeln um satte 21 Minuten „versägt“, da stand die Revanche noch aus. Außerdem hatte 100 MC Läufer Klaus Bangert den Quentsch in Vejle Ende Januar 2019 mit einer Zeit von 4:18 Std. um 15 Minuten „versägt“, auch diesen deutlichen Rückstand  beim letzten Aufeinandertreffen der Beiden wollte der Quentsch natürlich nicht länger so stehen lassen.


Als der Quentsch nach 2:01:44 Stunden die Hälfte der Strecke (2 Runden) absolviert hatte, lagen Klaus und Regine hinter ihm. Während Regine in Runde drei weiter abfiel, blieb der Abstand von Klaus mit ca. 2 bis 3 Minuten Rückstand recht identisch. Anfang der letzten 10,5 Kilometer Runde wurden die Beine vom Quentsch schwerer und Klaus im auffälligen gelben 100 MC Laufdress kam immer näher. Nach einer längeren Gehpause vom Quentsch war Klaus, bei dem sich allerdings auch schon das Notstromaggregat eingeschaltet hatte, dran. Nun begann wieder einmal das bereits mehrfach erprobte Quentsch Spiel: Ein Stück schneller als (in diesem Fall) Klaus laufen, dann in den Gehmodus schalten und warten bis Klaus wieder dran ist, dann wieder ein Stück schneller als Klaus laufen …


Mit dieser Taktik erreichte man irgendwann die Kilometermarke 40 und ab da setzte sich der Quentsch dann doch langsam ab, da er seine Gehpausen nun drastisch verkürzte. Er bemerkte plötzlich die Chance eine noch fehlende 4:20 Std. Zeit zu erreichen. Mit 4:20:41 Stunden spielte der Quentsch dann tatsächlich eine Hahn/Weber Zeit im angepeilten 4. Spiel weg. Klaus Bangert kam nach 4:23:01 Stunden in das Ziel und Regine Dörnte konnte nach 4:37:31 Stunden das Laufen einstellen.


Fazit:

Ein schöner Lauftag in Kiel. 28 bzw. 31 Euro Startgebühr gehen in Ordnung. Ergebnisliste sehr schnell im Internet. Klaus und Regine kamen nach dem Quentsch ins Ziel – worüber soll man da noch meckern (außer über die Stolperfallen der Nordic Walker Stöcker). Die Siegerzeit der Männer lag bei starken 2:34:37 Stunden und immerhin zwei Frauen blieben mit 2:58:21 und 2:59:59 Stunden  unter der drei Stundenmarke. Als die beiden Läuferinnen bereits im Ziel waren, hatte der Quentsch noch nicht einmal die 31 Kilometermarke erreicht.

Ergebnisse Läufer die für den 100 MC in Kiel Marathon gelaufen sind:

3:37:10 Std. = Wolfgang Rohwedder

3:41:42 Std. = Christoph Randt

3:53:25 Std. = Martin Traeder

3:53:57 Std. = Allan Korsgaard

4:01:47 Std. = Falko Haase

4:04:33 Std. = Thorsten Stohldreier

4:11:40 Std. = Burkhard Löher

4:20:41 Std. = Arne Franck (Quentsch)

4:23:01 Std. = Klaus Bangert

4:29:15 Std. = Michael Turzynski

4:37:31 Std. = Regine Dörnte

4:39:00 Std. = Thorsten Janßen

4:47:00 Std. = Wojciech Piotr Mehl

4:58:24 Std. = Christoph Wenzel


Beim Anklicken des ersten Bildes kann man sich mit der linken Maustaste durch die kompletten hinterlegten Fotos zu diesem Bericht klicken!

AF (Quentsch) Nr. 277