Biermarathon in Dänemark

Helden bei der Arbeit.

Körperkunst aus Dänemark.

Das Partyzelt ist gut gefüllt.

Jeder brachte 1,5 Liter Bier mit - nach dem Essen wurde eifrig gefachsimpelt, getauscht und verköstigt.

Die Band sorgte für gute Stimmung

Die deutschen Teilnehmer beim Startfoto.

Jedes zweite Jahr veranstaltet unser dänisches Clubmitglied Michael auf der Insel Fünen seinen Biermarathon. Start und Ziel ist an seinem Haus und es ist eine große Runde zu laufen. Die Streckenverpflegung besteht größtenteils aus Bier. Oft handelt es sich um die Sorten, die von Brauereien aus der näheren Umgebung stammen.
Im Vordergrund stehen nicht Zeiten und Platzierungnen, sondern Spaß und gemeinsames Laufen.

Geparkt wird auf der gegenüberliegenden Wiese.

Da die After-Rund-Party das eigentliche Highlight ist, sollte man über Nacht bleiben. Dazu stellt Michael den weiträumigen Garten als Camping-Fläche zur Verfügung.

2 Clubmitglieder sind bei allen dänischen Läufern namentlich bekannt: Sven und JePe - weil sie beim letzten Mal Sieger in der Kategorie "Lustigste Teilnemhmer" geworden sind.

Auch dieses mal kämpfen sie hart für ihre Titelverteidiung - und sind entsprechensd folkloristisch gekleidet.

Die Hüte wurden auf der Strecke bei jedem Auto zum Gruß gezogen.

Während Beate und Mario schon im Ziel sind und einige auffällige Körperbemalungen studieren, sind Doris und Ralf fast bis zum Ende bei unseren Stimmungskanonen geblieben.

Erst als kurz vor dem Ziel Michaels Söhne die Fahrradbegleitung übernahmen - und noch mal eine Zwischenverpflegung (in flüssiger Form) mitbrachten, liefen Sven und JePe allein weiter.
An der Ziellinie waren sie nicht zu stoppen und liefen direkt bis auf die Partymeile mit dem Nachteil, dass sie keinen Flaschenöffner als Medaille erhalten haben.

Während die anderen Läufer in den 2 Dusch- und Toilettenanhängern duschten, stärkten sich die beiden erst mal von ihrem Schlussspurt, den übrigens in diesem Jahr knapp Sven gewann (da soll auch noch eine Rechnung vom letzten Mal offen gewesen sein.)

Arne war auch schon länger im Ziel, so dass er seine Mitfahrer zum sofortigen Aufbruch überredete, um lieber beim großen M zu essen.

Während unsere beiden Helden Kraft für die Partynacht tankten, unterhielten wir uns beim Essen angeregt, durchlebten gemeinsame (Lauf-) Erinnerungen und Michael hielt eine zotige Rede, in der er einige Läufer ehrte und Strafen verteilte. Auch dieses Mal wurden Strafen vor dem Start eingelöst.

Im Anschluss dankte der Däne Ole dem Veranstalterpaar und dessen Familie für den tollen Lauf und Party - und dann musste Michael ebenfalls eine "Strafrunde" drehen.

 

Nur ging es weiter mit Musik und Tanz, zu dem sauber getimet unsere beiden Partylöwen wieder erschienen.

Gegen 3:30 Uhr am Sonntag morgen ging die Musik aus - da begann schon fast wieder die Morgendämmerung. Im Nachbarzelt waren gegen 6 Uhr die ersten Lebenszeichen zu vernehmen, denn die beiden wollten vormittags in Nübel den nächsten Marathon laufen.

Wir dagegen frühstückten mit den anderen Verbliebenen das typisch dänische Weißbrot (lecker) und Erdbeermarmelade im Partyzelt. Nach herzlichen Verabschiedungen und dem Versprechen uns bald wieder zusehen ging es wieder gen Heimat.

Eine sehr schöner und v.a. lustiger Lauf, der nicht nur uns deutschen Läufern sehr gut gefallen hat.

PS. Wg. einer Autorallye wurde der Start um 30 min vorgezogen und die Strecke wurde verkehrsbedingt geändert, so dass wir ausnahmsweise nicht an den Herrenhäusern vorbeilaufen konnten.
.