9. Segeberger Forst Marathon (17.07.2016)

seit 2008 wurde im Segeberger Forst der Marathon ausgerichtet. Entstanden ist die Idee schon ein paar Jahre früher beim Vermessen der Strecke vom ehemaligem KT Lauftreffleiter Quentsch für den damaligen Lauftreff Langlauftag. Zufällig sind 4 große und drei kleine Runden nur etwas mehr als 42,195 km

Gladys (Nr. 106) holt hier ihre Startnummer bei Claudia ab

Mario, Claudia, Hiren, Doris und Arne, das komplette Orgateam und der Sponsor liefen natürlich bei dieser letzten Veranstaltung mit

55 Aktive verscheuchen die nächsten 6,5 Stunden die Tiere im Wald

noch ein Bild am Anfang des Laufes

Martin läuft auf Platz 34 nach 4:46:13 Stunden in das Ziel

der Quentsch konnte Susanne auf den letzten drei kleinen Runden nicht mehr folgen. Fast 10 Minuten Vorsprung holte die Lübeckerin auf den letzten knapp 11 Kilometern raus

Claudia scheint heiß gelaufen zu sein. Der Sanitäter kühlt sie erst einmal ab

der Quentsch hat nun mit den drei DLV genehmigten Läufen nach 14 Jahren fertig! Da er auch sein Fußballteam (zu viele Erfolge, kein Platz mehr für die ganzen Pokale) aufgegeben hat, gibt es jetzt persönliche Überlegungen, ob er ab dem 1.04.2017 das Angebot als Konditionstrainer der norwegischen Gletscherhockeynationalmannschaft annimmt. Schaun mer mal würde der Kaiser sagen ...

Der vom (fast) identischen Team organisierte Langelner Hügelgräbermarathon hatte von 2010 bis 2014 immer mehr Teilnehmer als der Segeberger Forst Marathon. Im vergangenen Jahr verbuchte der Segeberger Forst Marathon zum ersten Mal eine Anmeldung mehr als die Veranstaltung in Langeln und in diesem Jahr war der Segeberger Forst Marathon mit 65 Meldern sogar erheblich „beliebter“ als der Langelner Hügelgräber Marathon am Pfingstsonntag, für den sich in diesem Jahr 42 Einzelstarter angemeldet hatten. Nur der Segeberger Forst Marathon im Jahr 2010 übertrumpfte mit 76 Meldern die diesjährige Meldezahl für den Lauf im Wald. In der Meldeliste standen übrigens 53 Männer und ein Dutzend Frauen. Kein einziger Läufer reiste diesmal aus dem Ausland an.


Das Organisationsteam Claudia Erdmann, Doris Sagasser, Mario Sagasser und Arne Franck traf sich mit weiteren Helfern gegen 7 Uhr für den Aufbau im Start- und Zielbereich. Während Claudia sämtliche Getränke „ranschleppte“, hatten die Sagassers z.B. die Verpflegung, Schilder, Bierzeltgarnituren etc. im Auto. Arne transportiert mit seinem Auto z.B. auch Bierzeltgarnituren, Stühle, Becher, drei Pavillons und die komplette Logistik für den Lauf in den Wald. Team Sagasser und Team Franck waren bereits seit ca. 6:30 Uhr im Wald und markierten die Laufstrecke, damit jeder Teilnehmer auch ins Ziel kommt.


Nach einer guten Stunde Aufbau, bei dem auch die 100 MC Mitglieder Hirendra Kurani und „Schrotti“ Regine Dörnte mithalfen, wurden die Startnummern an die Aktiven ausgegeben. Nach einigen Fotos wurde kurz nach 9 Uhr der Startschuss abgefeuert und 55 Aktive machen sich auf ihre 4 großen (je ca. 7,85 km) und 3 kleinen Runden (je ca. 3,6 km) durch das Waldgebiet.


Als erster Läufer erreichte der Favorit Erik Spatz (3:09:03 Std.) die Ziellinie. Er hatte bereits vor zwei Wochen den Helmut Jung Gedächtnislauf gewonnen und am Pfingstsonntag passierte er auf Position zwei die Ziellinie des Langelner Hügelgräber Marathons. Bei diesen drei von Arne Franck organisierten bzw. mitorganisierten DLV genehmigten Läufen war der Hamburger jeweils der schnellste deutsche Teilnehmer. In Langeln überlief ein Däne zuerst die Ziellinie. Auf Platz zwei erreichte die 23 jährige Sonka Reimers aus Göttingen das Ziel. Mit ihrer Endzeit von 3:13:44 Stunden verbesserte sie ihren eigenen Streckenrekord vom vergangenen Jahr (3:17 Std.) noch einmal. Platz 3 ging, übrigens genau wie beim Helmut Jung Gedächtnislauf, an Timo Kelm (3:15:17 Std.) aus Neustadt. Auf Platz 4 erreichte Markus Sumfleth aus Seevetal-Fleestedt als dritter Mann die Ziellinie nach 3:16:08 Stunden. Die Laufqualität im Frauenfeld war diesmal ungewöhnlich hoch, denn mit einer Zeit von 3:32:49 Stunden kam Kartin Tüg-Hilpert aus Kasseedorf als zweite Frau ins Ziel (Platz 9 im Gesamtfeld), nach 3:38:03 Stunden konnte Gladys Just aus Ratingen als dritte Frau das Laufen einstellen. Nicht unerwähnt bleiben darf natürlich das Kaltenkirchener Duell an diesem Tag. So überquerte Claudia Erdmann (4:25:58 Std.) überhaupt zum ersten Mal bei einem Lauf vor Arne „Quentsch“ Franck (4:58:26 Stunden) die Ziellinie. Da half dann auch nicht mehr die Ausrede von einer erzielten Hahn/Weber Zeit, schneller ging es an diesem Tag einfach nicht mehr beim Quentsch.


Bei dem guten Wetter war das Läuferfeld diesmal recht schnell unterwegs. 19 von 52 Läufern blieben unter der Marke von 4 Stunden. Arne Franck war auf Platz 38 der letzte Teilnehmer, der sich noch unter fünf Stunden in das Ziel „quälte“. Rosemarie von Kocemba und Günter Heyer beendeten nach 6:31:50 Stunden zusammen auf Platz 51 den neunten und auch letzten Segeberger Forst Marathon.


Nach der neunten Ausgabe vom SE Forst Marathon ist nun Schluss! Ideengeber und Hauptorganisator Arne Franck stellt somit nach 14 Jahren die Kaltenkirchener Marathonläufe ein, außerdem den Segeberger Forst Marathon (seit 2008) und den Langelner Hügelgräber Marathon (seit 2009). Damit fallen drei genehmigte DLV Marathonläufe in Schleswig-Holstein ab dem kommenden Jahr weg. Ein ganz großes Dankeschön natürlich an dieser Stelle  an Claudia Erdmann, Doris und Mario Sagasser für ihre Mitorganisation in Langeln und beim SE Forst Marathon. Ohne sie wären diese beiden Läufe nicht in dieser Form und Größe möglich gewesen. Ebenso ein Dankeschön an den Langelner Dietmar Brandt, der als Mitorganisor beim Langelner  Hügelgräber mitwirkte und an Hirendra Kurani, der als Sponsor des Segeberger Forst Marathons mit zum Erfolg der Veranstaltung beitrug.


Doch die wichtigsten Personen in all diesen Jahren waren die viele Helfer, ohne die kein einziger Lauf hätte stattfinden können.



Beim Anklicken eines Bildes kann man sich mit der linken Maustaste durch die kompletten hinterlegten Fotos zu diesem Bericht klicken

 

AF (Quentsch) Nr. 236